welches filmformat zu welchem zweck

kleinformat

zur kleinformatkamera greife ich, wenn ich eine handliche, vom gewicht her vertretbare kamera mitführen will. ob kompakt/-, meßsucher/- oder spiegelreflexkamera,  sind sie geladen mit kleinbildfilm und damit 36 aufnahmen (je 24x36mm) der richtige begleiter für das schnelle foto unterwegs. mit dem richtigen film und einer  grandiosen optik muß sich das kleinbild in punkto bildqualität aber keinerweise vor anderen formaten verstecken.

mittelformat

mit  einer mittelformatkamera gehe ich auf die geplante fototour. motive, die ich irgendwann gesehen und die ich für interessant befunden habe. dies können gebäude, orte oder gegenstände sein, die ich dann mit kamera und stativ aufsuche - aber auch im/- oder außerhalb vom studio setze ich dieses format gerne für portraits ein. das mittelformatnegativ kann in zentimetern gemessen 6x6, 6x7, 6x8 oder 6x9 cm groß sein und ist daher größer publizierbar als das kleinbildformat. 

großformat

meine großformatkamera, die mit planfilmen in  negativgrößen von 9x12 oder 13x18 bestückt wird, benutze ich fast ausschliesslich im studio. es muß schon einen besonderen grund geben, mit der zerlegten kamera in einem trolley wohin zu fahren und diese vorort für ein paar wenige aufnahmen zusammenzubauen, aber diese motive hat es schon gegeben und ich wurde nicht enttäuscht. durch die enorme  negativgröße und die hochwertigen optiken die mit diesen kameras verwendet werden, ist eine enorme bildqualität erreichbar.